07 Okt

Träume für das Gemeinsame – wie wär’s mit einer Fasssauna?

Wir – um das jetzt endlich mal zu verraten – das sind zwei Freunde, männlich, und ich. Wir möchten ein Konzept entwickeln, das uns ein gemeinsames Alt Werden ermöglicht, und zwar außerhalb der Normen von Gemeindeprojekten und „seniorengerechtem Wohnen“. Wir sind der Meinung, dass wir, wenn alles gut geht, mit 65 noch einigermaßen fit sein werden. Aber wir sind alle schon alt genug, um zu wissen, dass wir bis dahin keine eigenen Familien mehr gründen werden und auch keine herkömmlichen Beziehungen mehr führen werden. Sprich, jetzt, mit Mitte 50 die große Liebe kennen lernen und mit dieser dann in ein Zwei-Zimmer-Appartement ziehen? NEIN, DANKE!

Die Alternativen – so, wie wir sie bisher erfasst haben – werde ich hier in Kürze vorstellen. Wichtiger finde ich aber die Träume. Denn jeder von uns hat welche! Und wenn wir uns nicht an dem orientieren, was wir erträumen, uns wünschen, dann bleibt da nur schnödes Mittelmaß. Also habe ich eine kleine Liste an Träumen erstellt, an Dingen, die wir UNBEDINGT haben möchten, wenn wir unser Projekt dann in Angriff nehmen. Jeder durfte für den Anfang mal seinen Haupttraum nennen, egal wie verrückt:

  1. Eine gemeinsame Tafel, sprich, einen richtig großen Tisch mit Sesseln verschiedenster Stilrichtungen, an der mindestens einmal pro Woche gemeinsam gefeiert wird. Wenn wir unser gemeinsames Wohnen also so angehen, dass jeder eine komplette Wohneinheit hat, mit allem, dann soll es trotzdem diesen Gemeinschaftsraum geben, der Platz für Feiern, Diskussionen und Ideen lässt. Der Bau dieser Tafel ist bereits geplant – wir haben einen Tischler an Bord.
  2. Eine Fasssauna! Dieser Wunsch kommt von mir. Seit einem Besuch in Brandenburg, wo ich zufällig im Musterpark des Saunaherstellers Isidor landete, bin ich von diesem Ding einfach nur noch begeistert. Je nach Platzangebot in unserem Wohnprojekt wäre natürlich auch eine Schwitzhütte im Jurten Stil schön, aber ich gebe zu bedenken, dass wir ein wenig älter und bequemer werden und stehe zu meinem Sauna Fass!
  3. Die gemeinsame Band. Miteinander Musizieren ist schön, vor allem, wenn man es kann. Zwei von uns sind aktiv musizierend, einer lernt zurzeit ein Instrument. Wir möchten die Menschen, die dann mit uns leben, motivieren, auch ein Instrument zu lernen. Denn erstens ist das ziemlich gut für die Koordination und das Gedächtnis, zweitens ist es cool und drittens: wenn alle Stricke reißen, können wir uns als Straßenmusikanten durchschlagen!

Humor muss sein, um unsere Träume am Leben zu erhalten 😉

Ihre Celine.